IT – Enzyklopädie

Von Akku bis WML: Damit Sie den vollen Durchblick haben, erklärt Initiative Schlüssel für Alle und prägnant alle Fachbegriffe aus den Bereichen Telekommunikation und Mobile Computing.

 

A2DP-Profil

Das Advanced Audio Distribution Profile ist eine Bluetooth-Technik, die es erlaubt Stereo-Audio-Signale drahtlos an ein entsprechendes Empfangsgerät zu senden.

 

Akku

Zwei Akku-Typen sind derzeit am verbreitesten: Lithium-Ion (Li-Ion) und Lithium Polymer-Akkus (Li-Po).

 

BlackBerry

E-Mail Push-Dienst der US-Firma RIM (Research in Motion). Durch BlackBerry werden alle E-Mails automatisch auf mobile Endgeräte zugestellt (E-Mail-Push-Dienst). Dieser komfortable Service muss beim Netzbetreiber beantragt werden und kostet eine monatliche Extragebühr.

 

Bluetooth

Weltweiter Funkübertragungsstandard zwischen mobilen Endgeräten. Wesentlicher Vorteil: Im Gegensatz zu einer Infrarotschnittstelle funktioniert Bluetooth auch ohne Sichtkontakt.

 

Browser

Programm zum Betrachten von Seiten im World Wide Web. Die bekanntesten Browser sind der Microsoft Internet Explorer, Mozillas Firefox sowie Apples Safari.

 

CDMA

Abkürzung für „Code Division Multiple Access“ Diese Mobiltelefon-Technologie ermöglicht, dass auf ähnlichen Frequenzen weitaus mehr und schneller Daten an wesentlich mehr Nutzer gleichzeitig übertragen werden können. Die Informationen werden nicht mehr direkt durch digitale Einsen und Nullen übertragen, sondern durch Codefolgen. Auf die Weise können sich mehrere Nutzer eine Frequenz teilen.

 

Centrino/Centrino 2

Die aktuelle Generation mobiler Prozessoren – inzwischen auch mit Quadkernprozessoren erhältlich –  von Intel glänzt durch niedrigen Stromverbrauch und angesichts niedrigerer Taktraten relativ hoher Rechenleistungen. Allerdings darf die Marke Centrino nur genutzt werden, wenn auch der Controllerchip und der W-LAN-Baustein aus der Centrino-Serie verbaut werden.

 

CF-Card

Für den Compact Flash-Slot gibt es universelle Erweiterungsmodule. Neben der Erweiterung des Speicherplatzes gibt es auch CF-Cards für die Funktionen GPS, Bluetooth, Wireless LAN und als Digitalkamara. Hauptanwendung ist aber die Speichererweiterung in Digitalkameras und vielen anderen Geräten.

 

CPU

Abkürzung für „Central Processing Unit“. Das Herzstück eines Computers.

 

Display/LCD

Englischer Begriff für Bildschirm. So genannte „Liquid Crystal Displays“ (LCDs) sind eines der wichtigsten und zugleich teuersten Bestandteile eines jeden Handys. Über diesen Flüssigkristall-Bildschirm lassen sich alle Informationen, die für das Telefonat nötig sind, ablesen.

DLNA

Die Digital Living Network Alliance möchte die Vernetzung innerhalb des Hauses vereinfachen.Dazu definierte sie Mindestvoraussetzungen, die Geräte erfüllen müssen, um das von der DLNA herausgegebenene Logo tragen zu dürfen. Der Test schreibt die Übertragungswege, Datenformate und Protokolle vor, die unterstützt werden müssen. So können beispielsweise W-LAN-Geräte einander finden und auf Knopfdruck gesicherte Verbindungen aufnehmen, ohne dass der Nutzer tiefgreifende Netzwerkkenntnisse haben müsste.

 

Dualband/Triband/Quadband

Während Dualband-Handys nur im D- und E-Netz funktionieren (GSM 900/1800), beherrschen Triband-Geräte auch die GSM-Frequenz 1900. Dieses Mobilfunknetz ist vor allem im Norden der USA verbreitet. Beherrscht das Handy zudem die Frequenz GSM 850 (ebenfalls in Amerika verbreitet), spricht man von Quadband-Geräten.

 

Dual Mode

Im Gegensatz zu Dual-/Tri-/Quadband-Handys beherrschen Dual-/Trimode-Telefone nicht nur verschiedene Frequenzen, sondern auch verschiedene Protokolle bzw. Standards. Beispielsweise sind alle UMTS-Handys Dual-Mode-Geräte, da sie auch den GSM-Standard beherrschen. Auch unter den VoIP-Telefonen gibt es viele Dual Mode-Geräte,die W-LAN, Bluetooth, DECT, GSM,UMTS oder andere Übertragungswege kennen.

 

DVB-T/DVB-H

DVB-H ist der speziell für kleine Displays optimierte Ableger des digitalen Fernsehens DVB-T (Digital Video Broadcasting Terrestrial). Um den Stromverbrauch um den Faktor sechs bis sieben zu reduzieren, wird die Datenrate auf eine Displaygröße von 360 x 288 Bildpunkten optimiert und eine verbesserte Version des Komprimierungsverfahren MPEG4 eingesetzt. Zusammen mit dem UMTS-Netz ist auch interaktives Fernsehen möglich.

 

EDGE

Abkürzung für „Enhanced Data for GSM Evolution“. Durch die Vergrößerung der Bandbreite eines einzelnen Kanals auf 48 kBit/s (einige Quellen sprechen auch von 56 kBit/s) und die Bündelung von bis zu 8 Kanälen können bis zu 384 (432) kBit/s übertragen warden. Damit könnte EDGE in nicht von UMTS versorgten Gebieten für die annähernd gleiche Datenrate sorgen.

EDGE „Evolution“ bzw. „Evolved EDGE“ stellt eine Weiterentwicklung der EDGE-Technologie mit einer höheren Datenrate dar. Durch verschiedene Maßnahmen erreicht sollen Bandbreiten von bis zu 1 MBit/s möglich sein.

 

ExpressCard

Als Nachfolger des PCMCIA-Standards setzt sich der ExpressCard-Standard für Erweiterungskarten durch. Die Steckkartenmodule nehmen weniger Platz ein als ihre Vorgänger, und die Übertragungsgeschwindigkeit für Daten ist höher.

 

E-Mail-Client

Software, die das Empfangen und Versenden von E-Mails ermöglicht. Üblicherweise geschieht das im POP3-Format.

 

Fire Wire/i-Link/IEEE 1394

Extrem schnelle serielle Schnittstelle, die sich hauptsächlich bei der Verarbeitung von Videodaten durchgesetzt hat. Fire Wire ist der Markenname des Entwicklers Apple, i-Link das entsprechende Pendant des Unterhaltungsgiganten Sony. Dieser Standard wurde mit der Nummer 1394 genormt.

 

GPRS

Abkürzung für General Packet Radio Service. Datenturbo, der theoretisch eine Geschwindigkeit von bis zu 171,2 Kbit/s ermöglicht. Ähnlich wie beim Internetprotokoll werden die Daten vor dem Versand in kleine Pakete gesplittet und zeitgleich auf verschiedene Kanäle verschickt. Bei dieser so genannten paketvermittelten Übertragug wird in der Regel nach abgerufener Datenmenge abgerechnet.

 

GPS

Abkürzung für „Global Positioning System“. Ein 1978 vom US-amerikanischen Militär entwickeltes Satelliten-System, mit dem man die eigene Position bestimmen und den richtigen Weg finden kann. Dazu werden die Laufzeiten genutzt, die insgesamt 24 Satelitensignale auf ihrem Weg vom All bis zum Empfänger verstreichen lassen. Bei der maßgeblich von Siemens entwickelten Mobiltelefon-Variante A-GPS werden darüber hinaus die Daten von GSM-/UMTS-Antennenmasten mit in die Standortbestimmung mit einkalkuliert, was eine noch schnellere und genauere Routenführung erlauben soll. In Europa soll in ein paar Jahren ein Konkurrenzsystem namens Galileo starten, das noch präziser lokalisiert.

 

GSM

Abkürzung für „Global System for mobile Communication“. Es handelt sich nach dem analogen C-Netz um das Mobilfunknetz der zweiten Generation. GSM überträgt in den Frequenzbereichen um 900 MHz (D-Netz), 1800 MHz (E-Netz) sowie in Teilen der USA im Frequenzbereich um 1900 MHz und 850 Mhz.

 

HSCSD

Abkürzung für „High Speed Circuit Switched Data“. Bei diesem Übertragungsstandard resultiert der höhere Datendurchsatz durch die Bündelung von mehreren Kanälen. Maximales Tempo: 57,6 Kbit pro Sekunde. Dieser Übertragungsstandard spielt in Deutschland keine Rolle mehr.

 

HSDPA/HSUPA/HSPA

Kurzform für High Speed Downlink Packet Access. Sammelbegriff für die technologische Weiterentwicklung der dritten Mobilfunkgeneration UMTS, beispielsweise durch ein besseres Modulationsverfahren. Nach der ersten von insgesamt drei Endausbau-Phasen soll der UMTS-Turbo Bandbreiten von maximal 14,4 MBit/s erreichen. Später sollen sogar 20 bzw. 50 MBit/s möglich sein. Der entsprechende Datenturbo in die andere Übertragungsrichtung heißt HSUPA (High Speed Uplink Packed Access) und soll bis zu 5,8 MBit/s übertragen können. Das Paket aus beiden Datenturbos wird auch High-Speed Packet Access ( HSPA) genannt. Inzwischen wurde auch die nächste Generation HSPA+ vorgestellt, die Downstream-Geschwindigkeiten von 28 – 84 Mbit/s ermöglichen soll.

 

HTML

Abkürzung für „Hyper Text Markup Language“. Internetseiten im World Wide Web sind in dieser Programmiersprache verfasst. Für den Zugriff mit mobilen Endgeräten existieren die Dialekte

WML (WAP),cHTML, und xHTML (WAP 2.0).

 

IEEE 802.11

Hinter diesem kryptischen Kürzel verbergen sich die Normen für das Funknetzwerk W-LAN. Markanteste Kennzeichen der Standards sind die unterschiedliche Funkfrequenz und die Übertragungsgeschwindigkeit. Am weitesten verbreitet ist 802.11 b, das im 2,4 GHz-Band bis zu 11 Mbit/s überträgt. Dazu nicht kompatibel ist 802.11 a mit 54 Mbit/s bei 5 GHz. 802.11 g vereint die Fähigkeiten von a und b und ist auch zu diesen kompatibel. Noch schneller wird es mit der Version n: Dann sollen bis zu 540 Mbit/s und größere Reichweiten möglich sein, allerdings dann auf einem anderen Frequenzband bei 5 GHz.

 

Java

Von Sun Microsystems entwickelte, universelle Programmiersprache, die sich zum plattformübergreifenden Standard für Programme aller Art entwickelt hat.

 

JPEG/JPG

Abkürzung für „Joint Photographic Experts Group“. Beliebtes Grafikdateiformat, das die Dateigröße durch die Verminderung der Farbinformationen auf ein deutlich geringeres Maß reduziert.

 

LBS

Abkürzung für “Location Based Services“. Da jedes Handy durch die Position zu den verschiedenen Basisstationen geortet werden kann, sind ortsbasierende Dienste möglich. Durch LBS können unter anderem Informaten über die Stadt, in der man sich befindet, auf das Display übertragen werden.

 

LCD

Liquid Crystal Displays bestehen aus einer Schicht von Flüssigkristallen, die durch ein von außen wirkendes elektrisches Feld ausgerichtet werden können. Dadurch ändert sich ihre Lichtdurchlässigkeit, wodurch sich das Material zur Darstellung von Bildern und Texten eignet.

 

Long Term Evolution

Long Term Evolutionj (LTE) ist ein kostengünstiger Mobilfunkstandard, der als UMTS-Nachfolger im Rahmen des Projekts 3 GPP definiert wird. LTE unterstützt im Gegensatz zu UMTS verschiedene Bandbreiten ( 1,4; 3; 5; 10 und 20 MHz) und kann so flexibel in unterschiedlichen zukünftigen Spektren eingesetzt werden. Unter Laborbedingungen konnten bereits eine Bandbreite von 170 MB/s erzielt werden. Der deutsche Marktstart ist für das Jahr 2010 anvisiert und soll in der ersten Ausbaustufe bereits eine Übertragungsgeschwindigkeit von 30 MB/s ermöglichen.

 

Mainboard

Bezeichnet die Hauptplatine eines jeden Computers. Auf ihr befindet sich der Prozessor, Speicher sowie viele Schnittstellen und Erweiterungen. Das Mainboard ist entscheidend für die Performance des Computers.

 

MMS

Der „Multimedia Message ( Messaging) Service“ ( MMS) ist der offizielle Nachfolger der SMS-Kurzmitteilung. Per MMS lassen sich Bilder, Töne, Videos sowie bis zu 30.000 Zeichen zu einer miltimedialen Nachricht vereinen.

 

MP3

Abkürzung für „MPEG-1/2 Layer 3“. Populärer Standard zur Komprimierung von Musik-Daten. Das bereits Anfang der neunziger Jahre vom Fraunhofer Institut in Erlangen entwickelte Verfahren schrumpft Audio-Daten auf ca. ein Zwölftel ihrer ursprünglichen Größe. Zum Abspielen benötigt man ein entsprechenendes Softwareprogramm.

 

Netbook

Kleine, preiswerte Notebooks werden unter diesem Begriff zusammengefasst. Von den größten Notebooks unterscheiden sie sich durch den Verzicht auf Displaygröße (7-10 Zoll, Rechenpower und Massenspeicher (max. 160 GByte, kein optisches Laufwerk). Trotzdem bieten sie dank Prozessoren wie Intels Atom-Prozessoren und einem weniger leistungshungrigen Betriebssystem (Windows XP, Linux) ausreichende Performance für einfache Office-Anwendungen und alle Art von Internetkommunikation.

 

OLED/ AMOLED-Display

Abkürzung für „organische Leuchtdiode“ (engl.: „organic light emitting diode“). Es handelt sich um ein dünnes, leuchtendes Bauelement aus organischen, halbleitenden Materialien. Durch die Verwendung von biegsamen Trägermaterialien eröffnen sie die Möglichkeit, aufrollbare Bildschirme herzustellen. OLEDs bieten einen sehr hohen Kontrast mit hohem Blickwinkelbereich,da sie ohne Hintergrundbeleuchtung auskommen. AMOLED bedeutet Active Matrix Organic Light Emitting Diode Bei AMOLED werden die einzelnen Pixel über eine Aktive Matrix gesteuert. Jeder Pixel verfügt über eine eigene Stromverbindung und wird dadurch zum Leuchten gebracht.

 

OTA

Abkürzung für „Over the Air“. Beschreibt die direkte Übertragung von Daten (beispielsweise Spiele oder Konfigurationen) auf das mobile Endgerät. OTA kann beispielsweise per SMS erfolgen.

 

Pixel

Kunstwort für Bildpunkt, den kleinsten Bestandteil eines Digitalbildes. Ein Megapixel entspricht dabei einer Million Pixel.

 

Pocket PC/Windows Pocket PC Edition

Das von Microsoft entwickelte Betriebssystem für mobile Endgeräte gilt als leistungsstark, stellt aber auch dementsprechend hohe Ansprüche an die Hardware.

 

POP3-Server

Abkürzung für „Post Office Protocol“. Bezeichnung für einen Server, auf dem eingehende E-Mails zum Abruf bereitgehalten werden.

 

Prepaid-Karte

Bei der vorausbezahlten SIM-Karte muss das Gesprächsguthaben zuvor aufgeladen werden, um telefonieren zu können. Eine Vertragsbindung mit einer monatlichen Grundgebühr entfällt durch die Vorkasse. Prepaid-Handys sind in der Regel mit einem so genannten SIM-Lock versehen, so dass das Mobiltelefon nur mit der entsprechenden Prepaid-Karte funktioniert.

 

SD-Card/SDHC

Die Secure Digital-Card ist eine der am stärksten verbreiteten, auswechselbaren Speicherkarten für mobile Endgeräte. Basiert auf dem Standard MultiMediaCard (MMC). Mittlerweile sind auch Versionen mit deutlich kleineren Abmessungen sehr populär. Diese Mini-Speicherkarten sind mit dem Begriff „Reduced Size“ (RS) gekennzeichnet oder heißen miniSD- und microSD-Speicherkarten.

Der wachsende Speicherhunger von Bildern und Videos führte zur Version SDHC (Secure Digital High Capacity). SDHC-Karten vertragen bis zu 32 GByte Daten, das ist die 16- fache Menge der SD-Karte. Theoretisch sind sogar bis zu 2 TByte möglich.

 

Series 40/60/90

Nokia-Betriebssystem für mobile Endgeräte, das auf Symbians System EPOC 32 basiert.

 

SAP ( SIM Access Profile)

Das maßgeblich von Nokia entwickelte SIM-Access-Profile (SAP, rSAP) ist ein Bluetooth-Datenübertragungsprotokoll, das eine Verbindung zur SIM-Karte eines, in einem Kraftfahrzeug eingebauten Mobiltelefons herstellt. Dadurch werden die auf der SIM-Karte vorhandenen Zugangsdaten vom Autotelefon mit eigener GSM-Sende- und Empfangseinheit genutzt. Telefonate und Mitteilungen werden zudem über die Fahrzeugantenne des Autotelefons geleitet.

 

SIM-Karte

Abkürzung für „Subscriber Identity Module“. Auf der kleinen Chip-Karte sind alle persönlichen Daten gespeichert. Dazu gehören unter anderem alle Sicherheitsinformationen wie z.B. die PIN-Nummer ( Persönliche Identifikationsnummer), die man direkt nach dem Einschalten korrekt eingeben muss, um das Handy freizuschalten.

 

 

SIP

Auf dem offenen Standard des „Session Initiation Protocol“ basieren viele Anwendungen wie Internet-Telefonie. SIP kann aber auch für andere Zwecke wie Multimediaströme genutzt werden. Konkurrenz dazu ist das proprietäre System von Skype.

 

Smartphone

Kunstbegriff, der eine Mischung aus Handy und Mini-PC ( Organizer/PDA) bezeichnet. Dieser Gerätetyp ist zwar in der Regel deutlich größer als ein Handy, dafür aber wesentlich vielseitiger. Ebenfalls gebräuchlich: PDA-Phone.

 

SMS
Abkürzung für „Short Message (Messaging) Service“. Kurznachrichten-Dienst mit einer maximalen Textlänge von 160 Schriftzeichen.

 

Softkey

Steuertaste, dessen Funktionsweise sich vom Benutzer beliebig definieren lässt.

 

Tablet PC

Diese portable Gerätekategorie kann man im Arm halten und dabei über den als Touchscreen ausgelegten Bildschirm  mit dem Rechner arbeiten. Es gibt Varianten mit und ohne für Berührungen empfindliche Oberfläche. Da diese Art von Notebooks ein Nischendasein führt, wurden die Tablet-PC-Funktionen von Microsoft in Windows Vista übernommen, eine spezielle Edition gibt es nicht mehr. Tablet PCs ohne Tastatur heißen Slate PC, bei einem Notebook mit dreh- und klappbarem Display spricht man von einem Convertible. Eine Variante des Tablet PC ist der von Intel, Microsoft und diversen Herstellern entwickelte Ultra Mobile PC (UMPC). Er sollte einmal die Lücke zwischen Smartphones und Notebooks schließen. Auf ihm läuft mit Microsoft Windows XP in der Tablet-PC-Edition (Codename: Origami) ein vollwertiges Windows, die Geräte sind kompakt und leicht und besitzen meist einen Sieben-Zoll-Screen.

 

T9/iTAP

Abkürzung für “Tegic9“ der US-Softwareschmiede Tegic. Die bekannteste intelligente Texteingabehilfe, die das Eintippen von Wörtern imssss SMS-Editor einfacher und schneller macht, indem nur noch ein Tastendruck pro Buchstabe notwendig wird. ITAP ist ein sehr ähnliches System der Motorola-Tochter Lexicus.

 

TFT-Display

Abkürzung für „Thin Film Transistor-Display“, auch unter dem Begriff Aktivdisplay bekannt. TFT-Displays sind wegen der einzelnen Ansteuerung eines jeden Bildpunkt schneller als ihre zeilenweise mit Bildsignalen versorgten Vorgänger. Nebenbei sind sie meist auch leuchtstärker, kontrastreicher und farbtreuer als normale Passivbildschirme.

 

Touchscreen

Berührungsempfindlicher Bildschirm. Die Navigation erfolgt in der Regel durch einen speziellen Eingabestift. Nicht zu verwechseln mit der Eingabemethode von Tablet PCs, die es auch mit induktiver Positionserkennung eines speziellen Stifts gibt.

 

Transflektives/reflektives/transmissives LCD

Oft genutztes Begriffstrio, mit dem die Art der Beleuchtung, aber auch die Darstellungsqualität unter gewissen Lichtbedingungen charakterisiert wird. Klassische LC-Displays sind transmissiv, sie werden von hinten beleuchtet und sind bei Sonneneinstrahlung kaum und ohne zusätzliches Licht gar nicht abzulesen. Reflektive Displays werden von vorne beleuchtet, zeigen daher bei direkter Sonneneinstrahlung ein tolles Bild, sind aber wegen der notwendigen Beleuchtung wesentlich dicker. Transflektive Displays können zusätzlich von hinten beleuchtet werden, da sie einen teildurchlässigen Reflektor besitzen. Sie sind nicht ganz so brillant wie ihre reflektiven Kollegen, bauen aber flacher und können auch im Sonnenschein abgelesen werden.

 

UMTS

Abkürzung für „Universal Mobile Telecommunication System“. Unter diesem Namen werden alle Technologien zusammengefasst, die die dritte Mobilfunkgeneration ausmachen.

 

UPnP

„Universal Plug ´n´ Play“ beschreibt Standards und Funktionen in einem Heimnetzwerk, um Geräte gemeinsam zu bedienen und ohne Probleme „seamless“ miteinander zu verbinden. Geräte mit dem Label UPnP sollten diverse Gerätegruppen ohne große Klimmzüge miteinander kommunizieren können. Mehr als 800 Firmen haben sich inzwischen zu diesem Protokoll bekannt.

 

USB

Abkürzung für „Universal Serial Bus“. Populäre Computerschnittstelle, über die Peripheriegeräte bequem und flexibel ähnlich wie bei einem Netzwerk angeschlossen werden können.

 

VoIP

Abkürzung für Voice over Internet Protocol, also Telefonate per Internet. Über eine bestehende Internetleitung werden dabei Datenpakete geschickt, die aus digitalisierter Sprache bestehen.

 

WAP

Abkürzung für „Wireless Application Protocol“. Mittels de3r Kombination aus Software und WAP-Browser ist es möglich, speziell aufbereitete Internet-Angebote auf dem Handy-Display darzustellen. Die Technologie spielt seit dem iPhone-Debüt nur noch eine untergeordnete Rolle.

 

WiMAX (IEEE 802.16)

Abkürzung für “Worldwide Interoperability Micorwave Access“. WiMAX ist ein weltweiter gültiger Standard für drahtlose Verbindungen im Gigahertzbereich (zwischen 2 und 66 GHz). Gegenüber W-Lan hat WiMAX den theoretischen Vorteil, dass bereits zwei Antennenmasten ein Bereich von über 50 Kilometern abdecken können. Theoretisch sind in der stationären Variante Übertragungsgeschwindigkeiten von mehr als 100 Megabit pro Sekunde möglich. Im mobilen WiMAX IEEE 802.16e sinken Sendefrequenzen, Reichweite und Übertragungsgeschwindigkeit ab.

 

Wireless LAN (W-LAN)

LAN steht für “Local Area Network“ und beschreibt ein lokales Computernetzwerk in einem kleineren Areal. Wireless LAN ist somit ein drahtloses Netzwerk. In Anlehnung an den Begriff Hifi wird es auch als WiFi bezeichnet. Die Brutto-Datenrate erreicht in den derzeit gebräuchlichen drei verschiedenen Versionen bis zu 54 Megabit pro Sekunde.

 

WML

Abkürzung für „Wireless Markup Language“. Auszeichnungssprache, in der alle WAP-Seiten verfasst sind. Sie ähnelt der HTML-Sprache in weiten Teilen. Da sie aber einen gebenüber HTML reduzieren und vereinfachen Befehlssatz hat, nennen sie die Browser für Handys auch Microbrowser.

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